Endlich sind die dunklen Tage vorbei und es wird wieder mehr Berichte von Ziegen und ihren Artgenossen geben.
Ist es nicht ein schönes Bild, wie die Wildziegen mit überschäumender Lebensfreude den Frühling begrüßen?
OK, sie sind den Ostwestfalen sehr ähnlich und freuen sich eher innerlich, aber immerhin.

Ja, wenn euch der Titel bekannt vorkommt, den hat mir eine große Filmproduktionsfirma damals geklaut. Gut war der Film trotzdem.
Was die Ziegen betrifft, diese Nebelziegen befinden sich immer im Nebel und sind niemals deutlich zu erkennen. Wenn kein Nebel ist, dann tarnen sie sich oft als "Normalziegen" und sind von diesen kaum zu unterscheiden. Oft mischen sie sich auch dann unter andere Herden. Der einzige Unterschied ist, dass sie am Hintern eine kleine rote Stelle haben welche wie ein Katzenauge funktioniert. Bislang ist es mir aber noch nicht gelungen diese fotografisch zu dokumentieren.
Der Sturm "Ignatz" tobt sich über Ostfriesland aus und da gilt es wieder für die Deichziegen aktiv zu werden. Nach letzten Erkenntnissen haben sie ihre Aufgabe gut erfüllt. Es scheint kein Deich Schaden genommen zu haben.
Da habe ich mal wieder ein besonderes Exemplar erwischt:
Nicht unbedingt selten, aber sehr interessant. Eigentlich ist es keine Ziege, sondern gehört der Gattung der Schafe an. Irgend wann hat da mal wieder jemand etwas falsch verstanden oder schlecht recherchiert und schon hat dieses schöne Tier seinen Namen Ziege weg.
Diese Tiere leben in den weiten Steppen von Grönland, allerdings sind sie stark domestiziert worden und werden jetzt als Golfplatzziegen genutzt.

Steppenziege bei der Golfplatzpflege
Besonders unter einem US-Präsidenten wurden auf Grönland mehrere Golfplätze angelegt, da aber der Import von John Deere Produkten nicht erlaubt war, nutzt man die Steppenziegen zur Pflege des Greens!
Sie sind hart im nehmen und mit den großen Ohren können sie einen heranrasenden Caddy schnell erkennen und Ausweichmaßnahmen durchführen. Ebenso können sie Golfbälle orten und diese ggF mit den Ohren abwehren.
Wenn die Ziegen alt werden und sie merken dass es dem Ende zugeht, dann wandern sie, ähnlich den Elefanten, zu ihrem Ziegenbaum. Dort genießen sie ihre letzten Tage und sterben in Frieden.
Immer wieder gibt es Bäume unter denen sich die Ziegen sehr wohl fühlen. Dann rotten sie sich zusammen und nutzen jeden Platz unter dem Ziegenbaum aus.
Bisher ist es noch nicht gelungen, herauszufinden warum ein Baum ein Ziegenbaum wird. Vermutet wird, dass es mit dem Geruch zu tun hat, aber auch die Theorie, dass kein Tier dem anderen ein Stück Schatten gönnt, ist nicht die schlechteste.